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Themenbereich: Reiseberichte


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Von einer die auszog, sich selbst zu finden...
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Reisebericht Bali 2008 von Günter Hammes


Tauchbasis Beate Goldschmidt (www.dive-bali.de)

Teilnehmer:
1. Taucher Marion
Hoddel
Günni
2. Schnorchler Petra


Für Hoddel und Marion war es der erste Besuch auf Bali. Petra und ich hatten auf der Insel bereits 2005 einen erstklassigen Urlaub verbracht. Obwohl Bali für dieses Jahr nicht auf unserer Urlaubsliste stand, konnten wir nicht widerstehen, als ein großer deutscher Kaffeeröster (Tchibo) im Dezember 2007 zu unschlagbaren Konditionen Flüge mit der Thai Airways offerierte. Hoddel und Marion zeigten sich als willige Opfer und waren nach einer fünfminütigen Busfahrt vom Parkplatz des Messegeländes Düsseldorf zur Boot 2008, davon überzeugt, dass ihre geplante Hollandtour lediglich die suboptimale Urlaubsvariante darstellte und sicherlich zu verschieben sei.

So zogen wir dann Ende Mai los und landeten nach rund zwanzigstündiger Anreise auf dem Flughafen Denpasar. Während die übrigen Fluggäste von den „Speerspitzen“ der Reiseveranstalter zum jeweiligen Sammelpunkt auf dem Parkplatz weitergeschickt wurden, begann unser Individualurlaub mit einem Schild auf dem unsere Namen standen und unter dem uns Bea’s Fahrer Kadek freundlich entgegenlächelte.

Nach einer traditionellen balinesischen Massage und einer ersten Nacht in einem ruhigen Hotel in Seminjak führte uns unser Weg durch die Berge in den Norden der Insel. Dort lag auch unser erster Tauchplatz „Puri Jati“ in der Nähe der Ortschaft Sererit. Der Spot liegt an einem weitläufigen dunkelsandigen Strand und wird erst seit kurzem betaucht. Obwohl die Location auch Tauchgänge jenseits von 20 Metern Tiefe ermöglicht, waren wir auf der Suche nach Bali-Critters im Flachwasser am erfolgreichsten. Bereits beim ersten TG hatten wir neben einem kleinen schwarzen Seepferdchen, Porzellankrabben und Tanzgarnelen unseren ersten Mimic-Octopus. Er steckte in einem tennisballgroßen Schneckengehäuse und sah uns aus den unter den für seine Art typischen „Hörnchen“ liegenden Augen misstrauisch an. Ein hingestreckter Finger wurde mit einem Fangarm untersucht und offensichtlich für nicht interessant genug befunden, um die Unterkunft zu verlassen. Als dem kleinen Kraken das Treiben um sein Schneckenhaus zu bunt wurde, nahm er Form und Farbe des umliegenden Lavasandes an und war nicht mehr zu erkennen. Beim zweiten TG trafen wir auf zwei weitere Gesellen. Einer bot uns eine kurze aber beeindruckende Vorstellung, während der er einen giftigen Seestern und eine Flunder nachahmte, bevor er in einem fingerdicken Erdloch verschwand.

Nach den beiden Tauchgängen ging es wie geplant weiter zu unserer Unterkunft im Segara Bukit, einer freundlichen kleinen Bungalow-Anlage direkt am Meer. Auch für einen Fotostopp am Affentempel war in der untergehenden Sonne noch Zeit.

Am nächsten Morgen fuhren wir zum Tauchen nach Menjangan-Island. Anker-Wrack und Korallengarten hießen dort unsere Tauchplätze und ich war überrascht, den Baramundi am Wrack nach drei Jahren wieder zu sehen. Unsere Planung sah nach zwei Tauchgängen auf Menjangan vor, wieder die lange Fahrt in den Süden anzutreten, um noch eine weitere Nacht in Seminjak zu verbringen, bevor wir uns am darauf folgenden Morgen mit Bea und Kadek auf den Weg nach Padang Bai machten. Als Schwerpunkt unserer taucherischen Aktivitäten hatten wir für Padang Bai fünf Tage eingeplant. Das Hafenstädtchen – hier legen stündlich die Fähren nach Lombok ab – liegt an einer Bucht mit hellem grobkörnigen Sandstrand und türkisblauem Meer. Bea hatte im einzigen „größeren“ Hotel – Puri Rai – Zimmer gebucht. (Anmerkung: Der Service des Hotels hatte seit unserem letzten Aufenthalt in 2005 deutlich nachgelassen.) Nach dem Einchecken ging es mit einem Auslegerboot raus zum Tauchen. Padang Bai eignet sich ebenfalls bestens als Ausgangspunkt für Trips in die nähere Umgebung. Hier bietet sich u. a. der Markt in Ubud an. Einen fahrbaren Untersatz mit Chauffeur kann man bequem an einem der zahlreichen Warungs mieten.

Nach dem ersten Tauchtag vor Padang Bai hat mich eine Bronchitis und hohes Fieber außer Gefecht gesetzt. Bea, Marion und Hoddel hatten in den verbleibenden Tagen ein gutes Duzend Mantas vor Nusa Penida und den ersten Mola Mola der Saison. In Gedanken war ich bei euch.

Unseren Urlaub ließen wir mit einer einwöchigen Seelenmassage im Alam Batu nahe Tulamben ausklingen. Hier trafen wir Bea noch einmal für die Dauer eines wunderschönen Nachttauchgangs an der Liberty und eines gemeinsamen Abendessens im Mata Hari, wo wir im Jahr drauf auch übernachtet haben, aber das ist eine andere Geschichte…


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www.safariseite.de/guenni2005/tour2005.php
Bali 2005 – Tauchen für Individualisten – von Günter Hammes
Ein äusserst löblicher Bericht von seinem Urlaub bei mir mit phantastischen Bildern von Mondfischen!
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www.taucher.net/edb/Habitat___H2O_b4661.html
So beurteilen meine Gäste mich im taucher.net
Danke, die sich freuende Bea...
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Tauchen Diving auf Bali Indonesien